SoA – Seminar: 16. September 2020

Achtsamkeit, Depression und Embodiment – ein Blick in die Forschung und Anwendung

Achtsam sein bedeutet, mit den sich im Hier-und-Jetzt entfaltenden Erfahrungen in direktem und nicht-wertendem Kontakt zu sein. Das Interesse an Therapieverfahren, die das intensive Üben von Achtsamkeit integrieren, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. In dem Workshop soll es zum einen darum gehen, allgemeine Hintergründe von achtsamkeitsbasierten Verfahren und zentrale Achtsamkeitsübungen und deren Auswertung (Inquiry) kennenzulernen. Es wird dabei auch auf die Besonderheiten der Anwendung von Achtsamkeit in der Einzeltherapie eingegangen.
Eine Besonderheit von Achtsamkeitsübungen ist, dass sie sehr körperorientiert sind. Ein weiteres Thema des Workshops wird daher die Rolle des Körpers im Rahmen von Depressionen und achtsamkeitsbasierten Verfahren sein. Dabei werden neue Forschungsarbeiten zu diesem Thema vorgestellt und über Anwendungsperspektiven des klinischen Embodiment gesprochen.

Durchgeführt wird das Seminar von Prof. Dr. Johannes Michalak, Universität D-Witten/Herdecke, Klinische Psychologie und Psychotherapie II.

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