MSc. Samuel Stierli


Steckbrief

in Weiterbildung zum eidgenössisch anerkannten Psychotherapeuten

LGBTQ+ friendly und queer affirmative

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Seit 2026 Psychotherapeut in Weiterbildung am Klaus-Grawe-Institut

Seit 2025 Postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem und  interpersonalem Schwerpunkt am Klaus-Grawe-Institut

2024 – 2026 Psychologe im Sanatorium Kilchberg: Fallführung und Einzeltherapien auf Privatstation für Psychotherapie sowie auf Akutstationen bei unterschiedlichen Störungsbildern; konzeptioneller Aufbau und Leitung von akut-spezifischen Gruppentherapien

2024 Abschluss Master of Science in Angewandter Psychologie ZHAW

2023 Forschungsprojekt Gynäkopsychiatrie St. Gallen: Elternschaft als Risikophase für die Entwicklung psychischer Störungen (Fokus Geburtserleben und -traumata)

2020 – 2024 Fachgruppe Klinische Psychologie, Psychologisches Institut ZHAW: Mitarbeit an Forschungsprojekten zu psychischer Gesundheit sowie Unterstützung der Fachgruppenleitung in Lehre und Veranstaltungsorganisation

Schwerpunkte

Einzeltherapie

  • Depressionen, Ängste, Stress und Zwänge – z. B. soziale Ängste, Panikattacken, Überforderung, Burnout oder Zwangsgedanken und -handlungen
  • Selbstwert und Emotionen – Gefühle besser verstehen und mit Unsicherheit, Selbstzweifeln oder hohen Ansprüchen umgehen
  • Beziehungen und Partnerschaft – Konflikte, Nähe und Distanz, unerfüllte Bedürfnisse und Unsicherheiten besser verstehen und verändern
  • Wiederkehrende Muster – Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster erkennen, verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln
  • Veränderungen und Lebensübergänge – z. B. Trennung, Verlust, berufliche Neuorientierung, Familiengründung oder Elternwerden
  • Gynäkopsychologische Beratung und Psychotherapie, – z.B. bei sexuellen Problemen, Familienplanung oder unerfülltem Kinderwunsch
  • Männlichkeit und Rollenbilder – Erwartungen an Männlichkeit, Partnerschaft, Leistung, Emotionalität, Sexualität sowie die Rolle als Partner und Vater reflektieren

Paartherapie

  • Konflikte und Beziehungsmuster erkennen und gemeinsam verändern
  • Kommunikation verbessern und gegenseitiges Verständnis stärken
  • Bedürfnisse und Grenzen klarer wahrnehmen und ausdrücken
  • Nähe und Sexualität bei Schwierigkeiten mit Intimität, Verbundenheit oder unterschiedlichen Bedürfnissen gemeinsam gestalten
  • Elternwerden und Familienleben – den Übergang vom Paar zur Familie gestalten und Veränderungen in Beziehung und Alltag bewältigen
  • Rollen und Erwartungen – unterschiedliche Vorstellungen von Partnerschaft, Elternschaft, Familie und Aufgabenverteilung konstruktiv klären
  • Kinderwunsch – emotionale und partnerschaftliche Belastungen bei unerfülltem Kinderwunsch gemeinsam bewältigen

Methoden

  • Emotionsfokussierte und klärungsorientierte Vorgehensweise, ergänzt durch ressourcenorientierte Ansätze sowie Elemente der Schematherapie und der kognitiven Verhaltenstherapie

Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch (auf Anfrage)